Das Problemlösetraining geht auf Thomas J. D´Zurilla und Marvin R. Goldfried zurück, es gehört heute zu den Standardverfahren der kognitiven Verhaltenstherapie und kann als Gruppen- oder als Einzeltraining zum Einsatz kommen. Das Training wird heute in leicht gekürzter Form durchgeführt ist in seinen Prinzipien jedoch unverändert geblieben. Das Ziel des Problemlösetrainings besteht – neben der Bearbeitung von Problemen – vor allem in der Förderung des problemlösenden Denkens. Probleme werden dabei als Ausdruck unerwünschter Zustände angesehen, die in erwünschte Zustände umgewandelt werden sollen. Es wird erlernt, wie unerwünschten Zustände analysiert und effektiv nach durchführbaren Möglichkeiten gesucht wird, mit denen die Probleme gelöst werden können. Der Trainingsablauf ist interaktiv, d.h. dass PatientIn und TherapeutIn gemeinsam Schritte zur Lösung der Probleme entwickeln.