Die kognitive Umstrukturierung ist ein verhaltenstherapeutisches Verfahren und wurde von Aaron T. Beck entwickelt. Bei der kognitiven Umstrukturierung geht es darum, problematische Denkweisen zu verändern. In mehreren Schritten wird erlernt, negative Sichtweisen zu überprüfen und zu korrigieren. Mit Hilfe von Protokollen, in denen alltägliche belastende Situationen mit den dazugehörigen negativen Gedanken und Gefühle aufzeichnet werden, werden Fehler der Denkweise bewusst gemacht. Die Gedanken werden anschließend mit der Realität verglichen, um Fehler korrigieren zu können und die Entwicklung alternativer Gedanken zu ermöglichen.